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Aktuelle Informationen

zum Coronavirus

Eingeschränkter persönlicher Kundenservice und Dienstleistungen

Unser Kundencenter im Haus der Stadtwerke ist ab dem 2. November bis auf Weiteres geschlossen.

Um das Infektionsrisiko bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern so weit wie möglich zu senken, haben wir den persönlichen Kundenkontakt in unseren Standorten unterbunden.

Einzelne Dienstleistungen der Nordwasser, bei denen ein persönlicher Kontakt nötig ist, werden nur noch eingeschränkt angeboten:

Hierzu zählen im Wesentlichen:

Hausanschluss-Service: Das Hausanschlusswesen bleibt bestehen, Vor-Ort-Prüfungen sind lediglich möglich, wenn sie im Freien stattfinden können.

Zählerwechsel: Zählerwechsel erfolgen nur noch in Schächten und Kriechkellern, außerhalb geschlossener Gebäude oder Wohnungen.

Es finden bis auf Weiteres keine Führungen über die von uns betriebenen Anlagen statt.

Trinkwasser gilt weiterhin als sicher

Eine Übertragung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 erfolgt nach derzeitigem Wissensstand vor allem über den direkten Kontakt zwischen Personen oder kontaminierte Flächen. Trinkwässer, die unter Beachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik gewonnen, aufbereitet und verteilt werden, sind sehr gut gegen alle Viren, einschließlich Coronaviren, geschützt.

Für das Versorgungsgebiet der Nordwasser und die durch uns betriebenen zehn Grundwasserwerke sowie das Oberflächenwasserwerk in Rostock bedeutet dies folgendes:

Das von uns für die Trinkwassergewinnung genutzte Grundwasser, hat eine längere Bodenpassage durchlaufen und ist im Untergrund gut gegen alle mikrobiellen Verunreinigungen, einschließlich Viren, geschützt.

Das Wasserwerk Rostock, welches das Rohwasser als Oberflächenwasser aus der Warnow bezieht, ist mit einer komplexen, mehrstufigen Wasseraufbereitung mit mehreren Verfahrenskombinationen, darunter der Desinfektion ausgestattet. Die bisherigen Kenntnisse aus Praxiserfahrungen und Forschungsergebnissen weisen darauf hin, dass Viren durch dieses Multibarrieren-System effektiv und effizient eliminiert werden.

Die Wasserver- und Abwasserentsorgung läuft weiterhin reibungslos und ist nicht gefährdet

Wir sind für die tägliche Trinkwasserversorgung von rund 270.000 Menschen in Rostock und 28 Gemeinden in der Region verantwortlich und gehören damit zur kritischen Infrastruktur der öffentlichen Daseinsvorsorge. Allein aufgrund dessen haben wir grundsätzlich Vorkehrungsmaßnahmen und Krisenpläne installiert, um die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung auch in Krisenfällen vollumfänglich sicherzustellen.

Angesichts der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 haben wir eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um nicht nur das Infektionsrisiko bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern so weit wie möglich zu senken, sondern die Wasserver- und Abwasserentsorgung auch bei zunehmender Ausbreitung des Virus zuverlässig und vollumfänglich abzusichern. Hierzu gehören neben weitreichenden hygienischen Maßnahmen auch organisatorische Regelungen wie beispielsweise die Schaffung von Redundanzen im Bereich der betrieblichen Kernfunktionen. Wir stellen damit sicher, dass auch in Krisenzeiten die wesentlichen Abläufe und Mechanismen nicht beeinträchtigt werden und reibungsarm funktionieren.

Die generell hohen Sicherheits- und Qualitätsstandards der Trinkwasserversorgung gewährleisten, dass nach aktuellem Kenntnisstand eine Verbreitung des Coronavirus über die Trinkwasserversorgung ausgeschlossen ist. Eine entsprechende begründetet Einschätzung des Umweltbundesamtes finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Vorbeugung und zur Verbreitung des Corona-Virus sowie anderen Viren finden Sie auf der täglich aktualisierten Internetseite des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de.

Hinweise an Sie als Verbraucher

Auch Sie als Verbraucher können der kommunalen Wasserwirtschaft helfen, indem sie ein paar einfache Hinweise beachten. Was eigentlich immer gilt, gilt aktuell umso mehr: Die Toilette ist kein Mülleimer. Gerade in der aktuellen Situation ist besonders wichtig: Bitte werfen Sie Taschentücher, Küchenpapier und feuchtes Toilettenpapier nach Gebrauch nicht in die Toilette, sondern in den Restmüll. Warum?

Feuchttücher sind beispielsweise reißfest, weshalb sie sich im Wasser nicht zersetzen. Das führt zu technischen Problemen bei den Abwasseranlagen, zu sogenannten Verzopfungen. Im schlimmsten Fall legen sie sogar Pumpen lahm. Das Entfernen ist nur mit erheblichem Aufwand möglich.

In Küchenrollen und Taschentüchern werden sogenannte Nassfestmittel auf Basis von biologisch schwer abbaubaren Polyamid-Epichlorhydrinharzen eingesetzt. Sie sorgen dafür, dass diese im Gegensatz zu Toilettenpapier nicht einfach bei der Abwasserbehandlung zerfallen. Noch problematischer sind Feuchttücher, die aus synthetischen oder natürlichen Textilfasern bestehen. Sie sind wegen ihres Materials und ihrer reißfesten Struktur „unkaputtbar“.

Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/themen/was-darf-nicht-in-die-toilette

 

Die wichtigsten Hygienemaßnahmen auf einen Blick

  • Häufiges und gründliches Händewaschen – mind. 30 Sekunden lang Hände unter fließendem Wasser befeuchten. Sorgfältig einseifen. Dabei auf Fingerspitzen, Daumen und Zwischenräume achten. Gründlich abspülen und trocknen.
  • Vermeiden Sie das Händeschütteln und andere Körperkontakte.
  • Halten Sie Abstand zu anderen Menschen, idealerweise zwei Meter. Vermeiden Sie größere Menschenansammlungen.
  • Niesen und husten Sie in ein Taschentuch, zur Not auch in die Armbeuge. Taschentücher sofort entsorgen und möglichst umgehend die Hände waschen.
  • Berühren Sie mit ungewaschenen Händen nicht den Mund, die Nase und die Augen.

Aktuelle Informationen der Hanse- und Universitätsstadt Rostock zum Coronavirus finden Sie hier: https://rathaus.rostock.de/de/startseite/306725

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen finden Sie zudem auch hier:

Informationen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft: https://www.bdew.de/energie/weiterfuehrende-links-zum-corona-virus/

Informationen des Umweltbundesamtes zu Trinkwasser: https://www.umweltbundesamt.de/themen/coronavirus-uebertragung-ueber-das-trinkwasser

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Informationen des Robert-Koch-Instituts: https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html