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Michaela Link und Wolf-Thomas Hendrich

 

Michaela Link, Kaufmännische Geschäftsführerin der Nordwasser GmbH

„Bewährtes übernehmen und sinnvoll Neues gestalten“

Seit dem 1. Januar 2018 ist Michaela Link die neue Kaufmännische Geschäftsführerin der Nordwasser GmbH in Rostock. Geboren wurde sie in Weil am Rhein und wuchs in dem malerischen Städtchen im südlichen Länderdreieck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz auf.

Nach dem Studium im schwäbischen Ravensburg arbeitete die Diplom-Betriebswirtin zunächst für diverse mittelständische Unternehmen in Baden-Württemberg und übernahm schon früh Führungsverantwortung. Im Jahr 2001 zog die Managerin dann nach Sachsen, wo sie in den folgenden 16 Jahren mit Managementaufgaben in der Energiewirtschaft betraut war. „Mich hat es schon immer gereizt, betriebliche Prozesse zu optimieren, aber vor allem neue Unternehmensstrukturen zu etablieren und zu gestalten“, sagt die verheiratete Mutter. Zur Versorgungswirtschaft kam sie, als sie eine neue Leitungsfunktion bei den Stadtwerken Chemnitz übernahm. Elementare Dienstleistungen rund um Energie, Wasser und Abwasser wurden zum neuen Metier. „Die tägliche Versorgung absolut sicherzustellen und dabei sehr kundenorientiert zu agieren, das ist eine besondere Herausforderung.“

Michaela Link hat in eineinhalb Jahrzehnten bei den Stadtwerken Chemnitz und in Managementfunktionen bei Dienstleistungsunternehmen mehrere komplexe Betriebsübergänge, etwa in der Abwasserentsorgung, erfolgreich gemanagt und neue Standorte aufgebaut. Dabei sei es immer entscheidend gewesen, „Bewährtes zu übernehmen und Neues zu gestalten, wo es Sinn macht“. Was aber, betont sie ausdrücklich, nur funktioniere, „wenn von Anfang an alle Mitarbeiter in den Prozess eingebunden werden und dabei das Arbeiten im Team im Vordergrund steht“. So ist sie auch begeistert von der positiven Stimmung im Kernteam der Nordwasser GmbH. In der Rekommunalisierung der Wasser- und Abwasserwirtschaft in Rostock sieht Michaela Link ein „einzigartiges Projekt“. Daran mitzuwirken und mit der Nordwasser GmbH ein junges und modernes Ver- und Entsorgungsunternehmen auf bestehenden Strukturen aufzubauen, diese reizvolle Aufgabe hat sie von Anfang an überzeugt.

Die 49-jährige Managerin wird mit ihrem Mann im Sommer 2018 nach Rostock ziehen, um noch näher mit den Hansestädtern verbunden zu sein. Sie weiß um die Tücken und den Druck, einen Wasserwirtschaftsbetrieb aus dem Steh ins Laufen zu bringen. Da schlagen die Wellen schon mal hoch, wirft doch zum Beispiel die Digitalisierung neue Fragen auf. Wasser besitze aber generell „was Beruhigendes“. Das habe sie bereits in jungen Jahren am Rhein und am Bodensee erfahren können. Deshalb freut sich Michaela Link nun auch auf künftige Spaziergänge am Ostseestrand.

Wolf-Thomas Hendrich, Technischer Geschäftsführer der Nordwasser GmbH

„Wichtige Weichenstellungen für die nächsten Jahrzehnte“

Seit dem 1. Januar 2018 ist Wolf-Thomas Hendrich der neue Technische Geschäftsführer der Nordwasser GmbH in Rostock. Der gebürtige Dresdner mit Masterabschluss für Industriemanagement startete nach dem Studium in Berlin und Mittweida seine berufliche Karriere in der Versorgungswirtschaft. Seit mehr als 20 Jahren ist er in der Wasserver- und Abwasserentsorgung in Sachsen und im südlichen Brandenburg in verschiedenen Führungspositionen tätig, zuletzt als Niederlassungsleiter, Geschäftsführer und Prokurist in Grimma und Döbeln. Dabei hat er sowohl kommunale, als auch öffentlich-private Organisationsmodelle mitgeprägt und weiterentwickelt. Das Rostocker-Modell hat er immer im Blick gehabt, „denn in der Hansestadt wurde Anfang der 1990er-Jahre ein neues Kapitel in der Branche aufgeschlagen, indem die Bewirtschaftung der Wasserver- und Abwasserentsorgungsanlagen einem privaten Betreiber übertragen worden war“. Auch im Südosten hat man interessiert verfolgt, wie die öffentlich-private Partnerschaft die Herausforderungen zu Versorgungssicherheit, Investitionen, Arbeitsplatzsicherung und Gebührenentwicklung löst.

Vor diesem Hintergrund sei das Nordwasser-Modell mindestens genauso spannend, zumal für die Umsetzung dieses Prozesses ein „komplett neues kommunales Unternehmen“ entsteht. Ein Novum in Deutschland und für Wolf-Thomas Hendrich der auslösende Moment, sich in dem Projekt aktiv einzubringen. „Die Chance, in der Wasserwirtschaft ein Unternehmen für ein Ver- und Entsorgungsgebiet, in dem mehr als 260.000 Menschen leben, neu aufzubauen und mitzugestalten, diese Chance gibt es vermutlich nur einmal.“

Während seiner vierjährigen Zeit bei der Marine hat er Mecklenburg-Vorpommern schätzen gelernt. Er mag die norddeutsche Natur, den Menschenschlag und natürlich die Ostsee. Daher war er mit seiner Frau und seinen drei Töchtern regelmäßig in der Region um erholsame Urlaubstage in maritimer Umgebung zu genießen. Familie Hendrich wird nun häufig vom Wohnort Radebeul an die Küste fahren, um gemeinsam das Leben in und um Rostock hautnah zu erleben.

Als Technischer Geschäftsführer bei Nordwasser sieht Wolf-Thomas Hendrich für den Betriebsübergang in der Wasserver- und Abwasserentsorgung ab dem 1. Juli dieses Jahres zwei Schwerpunkte, an denen parallel zu arbeiten ist. „Priorität hat die reibungslose Übernahme und Weiterführung des Betriebes der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgungsanlagen durch Nordwasser. Zeitgleich sind die Weichen in den nächsten Jahren für die Erhöhung von Effizienz durch technische Innovationen zu stellen.“ Wolf-Thomas Hendrich setzt dabei vor allem auf das Know-how, das Engagement und die regionale Verwurzelung seiner neuen Mitarbeiter im Norden.