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Ab Montag ist die L22 auf Höhe Holzhalbinsel in beide Fahrtrichtungen jeweils nur einspurig befahrbar

Am kommenden Montag, den 26. September beginnen umfängliche Baumaßnahmen der Nordwasser im Bereich der L22 (Am Strande) auf Höhe der Holzhalbinsel, die bis Mitte November andauern werden.

Bei den Bauarbeiten wird der sanierungsbedürftige Schmutzwasserkanal aus dem Jahr 1910 zwischen Slüterstraße und Stadthafen erneuert und zusätzlich ein Schutzrohr für eine zukünftige Abwasserdruckleitung eingezogen. Dafür muss die L22 durchquert werden. Um die Befahrung dieser generell aufrechtzuerhalten, werden die Leitungen aufwändig während des Straßenbetriebs verlegt. Eine Einengung der Fahrbahn ist dabei dennoch unumgänglich, so dass es im Verlauf der Bauarbeiten zu wesentlichen Verkehrseinschränkungen kommt.

Ab dem 26. September, 9 Uhr wird die L22 von vier auf zwei Spuren reduziert. Beide Fahrtrichtungen werden demnach auf Höhe der Holzhalbinsel nur einspurig befahrbar sein. Dies erfolgt auf einer Strecke von rund 150 Metern zwischen den Einmündungen Slüterstraße und Warnowstraße. Diese Verkehrseinschränkung wird am Montag nach dem Berufsverkehr um 9 Uhr eingerichtet und muss für acht Wochen aufrechterhalten werden. Der Radverkehr wird für beide Fahrtrichtungen während der Baumaßnahme abgesichert.

Diese Baumaßnahmen erfolgen im Zuge eines Gemeinschaftsprojektes mit der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS), die im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock die sich im Denkmalbereich der "Östlichen Altstadt" befindliche Slüterstraße neugestaltet. Die Nordwasser GmbH erneuert in diesem Bereich gleichzeitig Regenwasser-, Schmutz- und Trinkwasserleitungen in erheblichem Maß. Mit der Durchführung der Arbeiten ist die Firma ASA Bau GmbH Neubukow im Ergebnis einer öffentlichen Ausschreibung beauftragt worden.

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Die Nordwasser GmbH betreibt als kommunales Unternehmen im Auftrag des Warnow- Wasser- und Abwasserverbandes (WWAV) die Anlagen und Netze zur Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock sowie 28 Gemeinden in der Region. Mit etwa 310 Mitarbeiter*innen versorgt die Nordwasser rund 270.000 Menschen sowie Industrie und Gewerbe mit Trinkwasser und bereitet das entstehende Abwasser auf.