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Baumaßnahme in der Margaretenstraße fertiggestellt

Der historische Kanal wurde am schadhaften Bereich saniert, die Straße ist seit dem 12. April wieder für den Straßenverkehr freigegeben.

Bei der Inspektion des 140 Jahre alten Mischwasserkanals in der Margaretenstraße wurden erhebliche Schäden festgestellt, die eine Sanierung unumgänglich machten. Im Auftrag des WWAV erneuerten wir den Kanal daher innerhalb der letzten 12 Monate auf einer Länge von 47 Metern. Als wichtiger Teil des Haupt-Abwassersystems der KTV hat der Kanal ein sogenanntes „Ei-Profil“, welches mit einer Höhe von bis zu 1,5 Metern und einer Breite von bis zu 1,35 Metern bei Regenereignissen auch große Mengen von Regenwasser transportieren kann.

Diese besondere Maßnahme am historischen Bauwerk war alles andere als leicht, denn der alte Kanal musste bei den engen Bauverhältnissen zwischen den dichten, mehrgeschossigen Wohnhäusern der KTV zunächst sorgfältig freigelegt werden. Dabei mussten nicht nur die Fundamente der umliegenden Gebäude besonders gesichert werden, sondern auch Trinkwasser- und Gasleitungen. Hinzu kam die beachtliche Bautiefe von rund 7 Metern.

Während der Maßnahme musste die Margaretenstraße für den Straßenverkehr zwischen Borwinstraße und Klosterbachstraße voll gesperrt werden. Eine oberirdische Überpumpanlage übernahm die Funktion des Kanals bis dieser wieder in das System eingebunden werden konnte. Die Hanse- und Universitätsstadt sanierte abschließend die angrenzenden Verkehrsflächen, so dass sich das Ergebnis nun nicht nur unter-, sondern auch oberirdisch sehen lassen kann. Seit dem 12. April ist die Straße wieder komplett für den Verkehr freigegeben.