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Darum ist Trinkwasser der optimale Durstlöscher

Einfach den Hahn aufdrehen: Trinkwasser ist klimafreundlich, gesund und preiswert..

Es ist fast überall zu haben, kostet wenig und die Qualität stimmt. Aus Sicht des Klimaschutzes punktet das Leitungswasser ebenfalls: gegenüber Flaschenwasser ist der CO2-Fußabdruck mindestens 170-mal geringer. Grund für diesen Unterschied sind die Verpackungen und teilweise sehr langen Transportwege des Flaschenwassers. Die Treibhausgasemissionen, die durch einen Liter Leitungswasser entstehen, betragen weniger als 10 Prozent der Menge, die für eine Ein-Liter-PET-Mehrwegflasche freigesetzt wird.

Auch die Qualität lässt sich sehr gut „trinken“: in Deutschland gehört Trinkwasser zu den am häufigsten und intensivsten kontrollierten Lebensmitteln. Die Trinkwasserverordnung gewährleistet mit ihren strengen Grenz- und Vorsorgewerten, dass Trinkwasser ein Leben lang ohne gesundheitliche Beeinträchtigung genossen werden kann. Das Wasser, das zu Hause aus dem Hahn kommt, bedarf keiner weiteren Aufbereitung wie Filtern oder Abkochen.

„Der einfachste und beste Durstlöscher ist immer noch das Trinkwasser direkt aus der Leitung", betont ein Sprecher des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU). "Keine Transportwege, kein umständliches Tragen, keine leeren Flaschen, vermeidet unnötigen Plastikmüll und ein unschlagbar attraktiver Preis von durchschnittlich rund 0,2 Cent pro Liter. Dass wir das Wasser aus der Leitung bedenkenlos ein Leben lang trinken können, ist ein Verdienst der rund 6000 Wasserversorger in Deutschland. Sie liefern nicht nur verlässlich unser Trinkwasser, sondern achten auch sehr genau darauf, dass die strengen qualitativen Vorgaben (der Trinkwasserverordnung) eingehalten werden.“

Laut dem Branchenverband der Wasserwirtschaft (BDEW) trinken bereits „83 Prozent der Deutschen regelmäßig oder gelegentlich Leitungswasser“. Pro Person und Woche seien es im Schnitt neun Liter. Rund vier Prozent des Wasserverbrauches werden demnach pro Kopf und Tag für „Essen und Trinken“ verwendet.

Übrigens: Das Rostocker Wasser ist laut Härtegrad „hart“. Das bedeutet, dass der Gehalt an gelösten Calcium- und Magnesiumverbindungen relativ hoch ist. Und das ist gut so: Calcium und Magnesium gehören zu den Mineralien, die den Organismus gesund halten. Außerdem geben Sie dem Wasser Geschmack.