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Frische Fische für unsere Patentiere

Nordwasser verlängert Zoo-Patenschaft mit den Humboldtpinguinen

Vor drei Jahren hat die Nordwasser GmbH die Patenschaft für die Humboldtpinguine im Zoo Rostock übernommen. Heute besuchte der technische Geschäftsführer der Nordwasser GmbH, Ulf Altmann, seine Schützlinge und verlängerte zugleich die Förderung. Aus der Hand des Nordwasserchefs gab es heute eine Extraportion frischen Fisch.
„Wir fühlen uns unseren Patentieren nicht nur so verbunden, weil sie im gleichen Element unterwegs sind wie wir“, sagte Geschäftsführer Ulf Altmann. „Die Humboldtpinguine haben während der Pandemie eine besondere Rolle wahrgenommen. Da die Außenbereiche des Zoos eher öffnen konnten, haben sie so manchen kleinen oder auch älteren Besucher und viele Familien mit ihrem fröhlichen Wesen aufgemuntert. Erfreulich ist auch, dass die alle vier Pinguinküken nach Eröffnung des Polariums inzwischen zu stattlichen Tieren herangewachsen sind.“

Bei den beiden am 8. Mai (Robert) und 16.Juni (Jabba) 2019 geschlüpften Küken handelt es sich übrigens um männlichen Nachwuchs. Das konnte erst nachträglich anhand einer genetischen Federproben-Analyse festgestellt werden. Die Eltern von Robert sind Mama Fridolin und Papa Tristan und von Jabba das Pinguinpärchen Tine und Pelle. Auch 2020 gab es mit Ulrich Christoph am 17. April (Eltern: Anton & Maike) und Alfred Jodokus am 25. April 2020 (Eltern: Tristan & Fridolin) zweimal männliche Verstärkung.

„In diesem Jahr haben wir noch keinen Nachwuchs entdeckt“, bedauerte Zoodirektor Udo Nagel. „Aber, da kann durchaus noch etwas passieren.“ Der Zoodirektor bedankte sich beim Nordwasser-Geschäftsführer nicht nur für die verlängerte Patenschaft. „Die Nordwasser GmbH ist ein verlässlicher Partner in allen Fragen rund um die Wasserbewirtschaftung im Zoo. Wir stehen da im ständigen Austausch.“

Auf der Pinguinanlage leben aktuell 16 männliche und 12 weibliche Pinguine. Die Rostocker Polariumsbewohner sind Humboldtpinguine, die mit drei weiteren Arten zur Gattung der Brillenpinguine gehören. Durchschnittlich erreichen die beliebten „Frackträger“ eine Größe von 45 cm und ein Gewicht von 4 kg. Sie leben an den Pazifikküsten in Peru und Nordchile und auf den dort vorgelagerten Inseln. Der Rostocker Zoo arbeitet mit „Sphenisco – Schutz des Humboldtpinguins e.V.“ zusammen, die sich für den Erhalt der laut Roter Liste gefährdeten Humboldt-Pinguine engagieren (sphenisco.org). Ein wesentlicher Grund für die Gefährdung der Pinguine ist eine Überfischung der Nahrungsressourcen der Tiere.

v.l.n.r.: Tierpflegerin Maria Schierstedt, Bettina Kalnins (Pressesprecherin Nordwasser), Ulf Altmann (technischer Geschäftsführer Nordwasser), Udo Nagel (Zoodirektor); Foto: Zoo Rostock/Joachim Kloock