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Pressemitteilungen

15. 01. 2018

Rostocks Oberbürgermeister bei neuer Nordwasser - Geschäftsführung

Der Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Roland Methling, der Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Wasser Abwasser Rostock-Land, Joachim Hünecke sowie die Verbandsvorsteherin des Warnow-Wasser- und Abwasserverbandes (WWAV), Ines Gründel, haben am Montag (15.01.) die Nordwasser GmbH besucht. In den Räumen des Unternehmens in der Carl-Hopp-Straße wurden die Gäste von der neuen Geschäftsführung der Nordwasser GmbH begrüßt. Die Kaufmännische Geschäftsführerin Michaela Link und der Technische Geschäftsführer Wolf-Thomas Hendrich hatten zu Jahresbeginn 2018 ihre Tätigkeiten bei Nordwasser aufgenommen. Oberbürgermeister Roland Methling, Verbandsvorsteher Joachim Hünecke und Verbandsvorsteherin Ines Gründel nutzten die gemeinsame Stippvisite, um sich über den Stand und Fortgang der vorbereitenden Arbeiten bei Nordwasser zu informieren, um ab 1. Juli dieses Jahres die Wasserver- und Abwasserentsorgung für Rostock und 29 Gemeinden des Zweckverbandes im Auftrag des Warnow-Wasser- und Abwasserverbandes (WWAV) zu übernehmen.

Michaela Link und Wolf-Thomas Hendrich setzen sich mit vollem Einsatz für einen termingerechten und reibungslosen Betriebsübergang ein, sodass alle relevanten kaufmännischen und technischen Themen vorangetrieben werden können. Seit Gründung der Nordwasser GmbH im Frühjahr 2015 laufen die notwendigen operativen, strukturellen und personellen Maßnahmen auf Hochtouren. Ein Kernteam von mehr als zehn Nordwasser-Mitarbeitern ist mit der Umsetzung befasst. Es wird von Fachleuten der RVV Rostocker Versorgungs- und Verkehrs-Holding GmbH und des WWAV unterstützt. Michaela Link betonte, besonderes Augenmerk wird auf eine hohe Kundenorientierung sowie auf einen reibungslosen Betriebsübergang der Mitarbeiter, welche beim bisherigen Betreiber beschäftigt sind, gelegt. „Die Nordwasser GmbH ist als kommunales Unternehmen ein verlässlicher, moderner und attraktiver Arbeitgeber für alle Mitarbeiter.“

Priorität hat ebenso die reibungslose Übernahme und Weiterführung des Betriebes der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgungsanlagen ab 1. Juli 2018, hob Wolf-Thomas Hendrich hervor. „Zeitgleich dazu sind die Weichen in den nächsten Jahren für die Erhöhung von Effizienz und Nachhaltigkeit durch Innovationen zu stellen.“ Die Nordwasser-Führung sieht in der Rekommunalisierung „ein einzigartiges Projekt“, das auf die Wasserwirtschaft über Mecklenburg-Vorpommern hinaus ausstrahle. Oberbürgermeister Roland Methling äußerte sich zuversichtlich, dass der Betriebsübergang zur Nordwasser GmbH wie geplant gelingt. „Für die Hansestadt Rostock ist es nachhaltig wichtig, dass das Wassergeschäft zukünftig wieder in der kommunalen Hand liegt und die Vorteile daraus der Stadt und den Bürgern direkt zukommen.“ Das öffentlich bekannt gewordene „Nordwasser-Modell“ erfüllt die heutigen Prämissen in Bezug auf Transparenz und kommunalen Einfluss, so der Oberbürgermeister.

Die Nordwasser GmbH war im Frühjahr 2015 vom Warnow-Wasser- und Abwasserverband (WWAV) und der RVV Rostocker Versorgungs- und Verkehrs-Holding GmbH gegründet worden und wird ab 01.07.2018 die Wasserver- und Abwasserentsorgung für die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und 29 Gemeinden des Zweckverbandes im Auftrag des WWAV übernehmen. Mit der Kommunalisierung der Wasserwirtschaft in der Hansestadt und Umgebung favorisieren die Partner WWAV und RVV ein wirtschaftlicheres und in der Kostenstruktur transparenteres Model als das bisherige öffentlich-private Betreibermodell.

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