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Pressemitteilungen

04. 01. 2019

Warnow-Wasser- und Abwasserverband überträgt der Nordwasser GmbH die Trinkwasserversorgung auf dem gesamten Gebiet des Überseehafens Rostock

Nachdem bereits zum 01.07.2018 dem Warnow-Wasser- und Abwasserverband (WWAV) das rund 43 Kilometer lange Trinkwasserversorgungsnetz des Überseehafens Rostock von der ROSTOCK PORT GmbH übertragen wurde, hat der WWAV als zuständiger Aufgabenträger der öffentlichen Trinkwasserversorgung die kommunale Nordwasser GmbH mit der Betriebsführung der wasserwirtschaftlichen Anlagen im gesamten Hafen beauftragt. Der WWAV und die ROSTOCK PORT GmbH vereinbarten, dass künftig die Trinkwasserversorgung auf der gesamten Fläche des Überseehafens aus dem Wasserwerk Rostock erfolgt und sichergestellt wird. „Mit der Erweiterung unseres Aufgabenfeldes auf dem Hafen übernehmen wir versorgungstechnisch Verantwortung für das wirtschaftliche Herz der Hanse- und Universitätsstadt Rostock“, kommentierte Michaela Link, Geschäftsführerin der Nordwasser GmbH. „Neben dem Hafenbetrieb sind es vor allem zahlreiche im maritimen Gewerbegebiet angesiedelte Produktions- und Dienstleistungsunternehmen wie der Kranbauer Liebherr, der Großröhrenhersteller EEW, die Firma Power Oil Rostock, eine der größten Ölmühlen Deutschlands, und der Biodieselhersteller Biopetrol, die auf eine stabile und qualitätsvolle Versorgung mit Trinkwasser angewiesen sind.“ 

Bislang wurde das gesamte Gebiet des Überseehafens über zwei voneinander unabhängige Rohrnetze und Bezugsquellen mit Trinkwasser versorgt. Ein Teil des Aufkommens stammt aus dem Wasserwerk Rostock, welches Oberflächenwasser aufbereitet, der andere Teil wird über das Grundwasserwerk in Rostock-Toitenwinkel zur Verfügung gestellt. Aufgrund der geografischen Nähe zur Ostsee ist die Aufbereitung von Grundwasser im Wasserwerk Toitenwinkel auf 135.000 Kubikmeter pro Jahr begrenzt. Der Wasserbedarf im Versorgungs-gebiet im größten Hafen des Landes indes steigt perspektivisch. Aus diesem Grund ist geplant, die Trinkwasserversorgung von Grundwasser komplett auf Oberflächenwasser umzustellen. Das macht es erforderlich, dass gesamte Rohrnetz im Überseehafen in den kommenden Monaten den baulichen und technischen Parametern der Wasserversorgung anzupassen.  „Eine entsprechende Konzeption zur Umsetzung dieses Vorhabens wurde mit   Rostock Port im Vorfeld erarbeitet“, betonte Geschäftsführerin Link, und fügte hinzu: „Mit der Versorgungsumstellung auf das Wasserwerk Rostock werden die stabile Versorgung und die Abdeckung des zukünftigen Trinkwasserbedarfes auf dem gesamten Areal des  Überseehafens Rostock weiterhin in der hohen Qualität und Quantität gewährleistet.“

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