Zum Hauptinhalt springen

Pressemitteilungen

02. 03. 2018

Nordwasser informiert künftige Mitarbeiter zum Betriebsübergang

Im Business Club des Rostocker Ostseestadions traf die Geschäfts-führung der Nordwasser GmbH am Donnerstagabend (01.03.2018) einen Großteil der zukünftigen Nordwasser-Mannschaft zu einer Informationsveranstaltung. Der Einladung der Firmenleitung waren mehr als ca. 250 Mitarbeiter gefolgt, die derzeit noch bei der EURAWASSER Nord GmbH (EURAWASSER) beschäftigt sind. Im Auftrag des Warnow-Wasser- und Abwasserverbandes (WWAV) übernimmt die kommunale Nordwasser GmbH ab 1. Juli dieses Jahres die Wasserver- und Abwasserentsorgung für Rostock und 28 Umlandgemeinden von EURAWASSER. Dieser Betriebsübergang, dem ein Beschluss der zuständigen öffentlichen Träger und der Bürgerschaft der Hansestadt Rostock von 2014 zugrunde liegt, schließt den Wechsel von EURAWASSER-Mitarbeitern zu Nordwasser ein.

„Als künftiger Dienstleistungsbetrieb für den WWAV ist es selbstverständlich und geboten, die betroffenen EURAWASSER-Mitarbeiter frühzeitig und umfassend über die Nordwasser GmbH zu informieren und alle relevanten Fragen zum Betriebsübergang zu beantworten“, betonte Michaela Link, Kaufmännische Geschäftsführerin der Nordwasser GmbH. Der kommunale Betrieb rechnet damit, den ganz wesentlichen Teil der EURAWASSER-Mitarbeiter zu übernehmen. Mit Blick auf den 1. Juli 2018 bezeichnete Axel Wiechmann, Bürgermeister von Dummerstorf und Aufsichtsratsvorsitzender der Nordwasser GmbH, dieses Datum als „wichtigen Tag für die regionale Wasserwirtschaft“. Von der Nordwasser-Geschäftsführung werde er über die Vorbereitungen des Betriebsübergangs regelmäßig informiert. Den zukünftigen Nordwasser-Mitarbeitern versicherte er, „es wird pünktlich losgehen“.

Michaela Link stellte auf der Informationsveranstaltung gemeinsam mit dem Technischen Geschäftsführer Wolf-Thomas Hendrich und Personalleiterin Katja Riegner die Nordwasser GmbH vor. Das kommunale Unternehmen war im Frühjahr 2015 vom WWAV und der Rostocker Versorgungs- und Verkehrs-Holding GmbH (RVV) gegründet worden. Mit der Kommunalisierung der Wasserwirtschaft in der Hansestadt und Umgebung favorisieren die Partner WWAV und RVV ein in der Kostenstruktur transparentes und deutlich effizienteres Modell als das bisherige öffentlich-private Betreibermodell. Aktuell arbeitet ein Team von vierzehn Nordwasser-Mitarbeitern daran, in den verbleibenden vier Monaten bis zum Betriebsübergang am 1. Juli 2018 sämtliche strukturellen, personellen und technischen Voraussetzungen für eine reibungslose Übernahme und Weiterführung der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung sicherzustellen.

Auf der Informationsveranstaltung am Donnerstag standen die Fragen und Ungewissheiten der zu Nordwasser übergehenden Mitarbeiter im Fokus. Einem „Herzlichen Willkommen!“ fügte Geschäftsführerin Michaela Link sogleich einige Klarstellungen in punkto Personal an. Nordwasser werde sich „als verlässliches kommunales Unternehmen erweisen“, betonte sie. Betriebsbedingte Kündigungen im Zusammenhang mit dem Betriebsübergang wird es nicht geben, „das ist bis 2024 ausgeschlossen“. Alle übergehenden Mitarbeiter werden zudem zu den gleichen Rahmenbedingungen angestellt, wie diese bei Eurawasser galten. Dazu zählen die Bezahlung, Urlaubsansprüche sowie Überstundenkonten und die Betriebszugehörigkeit. „Nichts geht verloren“, untermauerte Personalleiterin Katja Riegner. Probezeiten sind aus-geschlossen. Der Technische Geschäftsführer Wolf-Thomas Hendrich verwies darauf, dass „die betriebsinternen Strukturen ebenfalls übernommen werden.“ Er wendete jedoch ein, dass es im Zuge von technischen und technologischen Neuerungen zu Veränderungen an Arbeitsplätzen und in den Arbeitsaufgaben kommen werde. Das liege unter anderem darin begründet, die Betriebssicherheit der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung langfristig zu gewährleisten und zukunftsfähig zu gestalten. Eine höhere Effizienz werde aber nicht zu Lasten der Mitarbeiter gehen, hob Wolf-Thomas Hendrich hervor, „ganz im Gegenteil, der Betriebsführungsvertrag mit dem WWAV, der bis zum Jahr 2038 gilt, gibt allen zukünftigen Nordwasser-Mitarbeitern eine solide Perspektive“.

DOKUMENTE ZUM DOWNLOAD
Zurück