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Pressemitteilungen

22. 03. 2019

Weltwassertag 2019 – Traditionelle Gesprächsrunde beim Warnow-Wasser- und Abwasserverband (WWAV) und der Nordwasser

Der internationale Tag des Wassers findet seit 25 Jahren am 22. März statt. Er ist von der UNESCO ins Leben gerufen worden und soll das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Ressource Wasser schärfen. Im Rahmen der im letzten Jahr begonnenen UN-Weltwasserdekade machen die Vereinten Nationen ganz besonders auf die Themen Wasser und Gewässerschutz aufmerksam.

Die anlässlich des Weltwassertages traditionell stattfindende Gesprächsrunde unter der Schirmherrschaft des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (StALU MM) richtete in diesem Jahr der Warnow-Wasser- und Abwasserverband (WWAV) als Aufgabenträger der öffentlichen Trinkwasserversorgung zusammen mit Nordwasser als Betriebsführer aus. „Wir nehmen den Weltwassertag jedes Jahr zum Anlass, uns mit den Fachleuten der Wasserwirtschaft über aktuell relevante Themen in unserer Region und darüber hinaus auszutauschen. Dabei bringen wir alle Teilnehmer des Wasserkreislaufs zusammen – von der Wassergewinnung über die Aufbereitung zu Trinkwasser bis hin zur Abwasserreinigung und schließlich der Rückführung in die Gewässer.“ eröffnete Katja Gödke, Geschäftsführerin des WWAV, die Gesprächsrunde.

In diesem Jahr standen drei Handlungsfelder im Vordergrund: die klimatischen Veränderungen auf den Wasserkreislauf in der Region, ein integriertes Regenwassermanagement für Rostock sowie eine abgestimmte Entwicklung von Stadt und Umland. Hierzu stellte Boris Richter, Forschungsmitarbeiter der Universität Rostock das Verbundprojekt „Prosper-Ro“ vor, welches untersucht, wie die wachsende wirtschaftliche Entwicklung des Großraumes Rostock im Gleichklang mit dem Erhalt naturnaher Landschaften und ihrer Funktion erfolgen kann.

Ulf Altmann, als neuer technischer Geschäftsführer der kommunalen Nordwasser betonte die Bedeutung des Trinkwassers als Lebensmittel und führte eine Studie des BDEW an: „Die herausragende Qualität des Trinkwassers in Deutschland ist ein wesentlicher Grund dafür, warum das Leitungswasser von einem Großteil der Deutschen auch regelmäßig getrunken wird. Dieses Vertrauen müssen wir bewahren und weiter fördern.“

Rund 40 Fachleute der Wasserwirtschaft, darunter Vertreter der Wasser- und Abwasserunternehmen und -verbände, Wasser- und Bodenverbände, Umweltämter, regionale Behörden sowie Landes- und Kommunalpolitiker aus der Region Mittleres Mecklenburg/Rostock waren der Einladung gefolgt und tauschten sich zu den unterschiedlichen Fachvorträgen aus. Diese Gesprächsrunde findet bereits seit 21 Jahren unter der Schirmherrschaft des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (StALU MM) mit jährlich wechselnden Austragungsorten statt.

Der Warnow-Wasser- und Abwasserverband ist seit seiner Gründung am 21.02.1994 Träger der öffentlichen Wasserversorgung und abwasserbeseitigungspflichtige Körperschaft für die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und für den Zweckverband Wasser-Abwasser Rostock-Land, dem 28 Gemeinden im Landkreis Rostock angehören.

Die Nordwasser GmbH betreibt als kommunales Unternehmen im Auftrag des Warnow- Wasser- und Abwasserverbandes (WWAV) die Anlagen und Netze zur Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung. Mit etwa 320 Mitarbeitern versorgt die Nordwasser gut 260.000 Einwohner sowie Industrie und Gewerbe mit Trinkwasser und bereitet das entstehende Abwasser auf.

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Weitere Informationen zum Weltwassertag 2019 finden Sie unter https://www.weltwassertag.com/.

Die offizielle Homepage der Vereinten Nationen zum Thema „Wasser ist ein Menschenrecht“: http://www.unwater.org/

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